Alles Gute, Pater Ullrich

Josef Ullrich SJ verlässt Dresden nach 25 Jahren

Pater Josef Ullrich (*1940) kam schon in seiner Schulzeit mit dem Jesuitenorden in Berührung, als er P. Johannes Wyrwich bei einem Einkehrtag in Heiligenstadt kennenlernte. Dieser erzählte ihm von Naturwissenschaftlern, die gläubig waren. Denn dieses war für Pater Ullrich eine große Frage, die ihn umtrieb: Wie verhalten sich Naturwissenschaften zum Glauben?

Folgerichtig entschied sich Josef Ullrich SJ bereits im Alter von 19 Jahren, in den Jesuitenorden einzutreten und begann 1959 sein Noviziat in Erfurt. Und schon 1960 machte er die ersten Exerzitien in HohenEichen. Nach unterschiedlichen Stationen in Weimar, Rostock, Berlin, Erfurt, Köln und Dresden verlässt er nun die Kommunität der Jesuiten in Dresden und geht Anfang August nach Berlin. Auf die Frage: Und was machen Sie dann in Berlin? antwortet er schmunzelnd: „Andere gehen mit 67 in Rente – ich bin jetzt 86.“ Ganz gelassen überlässt er es Gott, was in Berlin auf ihn zukommt – er nimmt, was sich ergibt.

Er wünscht dem Haus HohenEichen, dass es gut weitergeht. Was „gut“ ist? Nun denn, auch das wird Gott entscheiden. Ganz im Sinne eines Witzes, den er uns zum Abschluss hinterlässt:

Es gibt drei Dinge, die der liebe Gott nicht weiß:
1.) Wie viele Frauenorden es gibt.
2.) Wie viel Geld Franziskaner haben.
3.) Was Jesuiten wirklich denken.

Wir wünschen Pater Ullrich einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt in Berlin und vor allem gute Gesundheit! Alles Gute, Pater Ullrich!

Haus Hoheneichen
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